Archive for the ‘Mentaltraining’ Category

Ist Schlaf optional für Führungskräfte?

Montag, Mai 18th, 2009

Ist Schlaf optional für Führungskräfte?

Nein, Schlaf ist weder optional für Frauen noch Männer, wenn sie Wert auf ihr Aussehen, die Figur, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit legen. Gutes Aussehen ist in den letzten Jahren auch immer mehr ein Thema für Männer in Führungspositionen geworden, seit dem bekannt ist, dass das Aussehen sich auch auf den beruflichen Erfolg auswirkt.

Oftmals fällt es jedoch vielen männlichen Führungskräften schwer einen Zusammenhang zwischen schlafen und gutem Aussehen herzustellen. Dieser Zusammenhang steht im Widerspruch zum Selbstbild vieler Manager, die stolz darauf sind, wenig Schlaf zu brauchen beziehungsweise glauben mit wenig Schlaf auszukommen. Wir erinnern uns, dass der nachtaktive Bill Clinton, der selten vor 3 Uhr nachts ins Bett ging, in seiner Zeit als Präsident stolz glaubte mit wenig Schlaf auszukommen. Seine Gesichtshaut sprach Bände und er nahm zu.

Wussten Sie, wer sich zu wenig Schlaf gönnt, bekommt schneller ein Doppelkinn und Speckrollen und die Haut im Gesicht beginnt schnell älter auszusehen ganz abzusehen von gesundheitlichen Problemen?! Sehr viele Männer wundern sich nämlich, dass sie trotz bewusster Ernährung und auch Sport Rettungsringe, um den Bauch entwickeln und erkennen nicht den Zusammenhang mit dem Schlafverhalten.

Von daher gönnen Sie sich genügend Schlaf – auch häufiger vor Mitternacht – und Sie werden es sowohl beim Gewicht, der Haut und der Gesundheit bemerken. Nachtaktivität behindert die Regeneration der Haut.

Während des Schlafes regenerieren sich die Zellen (auch die Hautzellen) bis zu acht mal schneller als am Tage. Die Versorgung und Durchblutung der Haut ist nachts deutlich stärker. Zellschäden werden während des Schlafes regeneriert. Die Haut – wie alle Organe – folgt dabei einem eigenen Bio-Rhythmus.

Warum sich also vor Mitternacht Schlaf gönnen? Betrachten wir uns den zeitlichen Ablauf der nächtlichen Aktivität der Haut. Die feinsten Gefäße der Haut, die Kapillaren, werden eine Stunde vor Mitternacht am besten durchblutet, was doch eindeutig für den „Vor-Mitternachts-Schlaf“ spricht. Die Teilung der Hautzellen – also die Erneuerung – erreicht eine Stunde nach Mitternacht ihren Spitzenwert. Und gegen vier Uhr morgens durchdringen fett- und wasserlösliche Substanzen die Haut am besten. Wie Sie sehen, der Nacht-Schlaf sorgt für die Schönheit ihrer Haut.

Leider wird jedoch bei vielen Menschen – insbesondere auch Führungskräften – stressbedingt durch die Finanz-Wirtschaftskrise und die daraus resultierenden Sorgen der Schlafmangel immer häufiger oder der Schlaf unregelmäßiger. Siehe auch die Umfrage im Auftrag des Philips-Konzerns unter Führungskräften :  Schlaflose Manager

“Schlaf ist nicht optional, sondern absolut wesentlich für die Gesundheit”, sagte in Amsterdam David White, Vorstand der Medizintechnik-Sparte des Philips-Konzerns.

Gesundheit zeigt sich auch beim Aussehen der Haut. Sorgen Sie für erholsamen Schlaf.  Stressbewältigung und sich entspannen lernen, ist eine gute Investition. Sie profitieren in mehrfacher Hinsicht. Sollten Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, freue ich mich auf Ihren Anruf unter 030 – 916 38 59 .

Ich wünsche einen erholsamen Schlaf,

Christine Althen

http://www.christinealthen.de

Gedankenkreisen – Grübelhamsterrad

Mittwoch, März 25th, 2009

Kennen Sie das? Auf sich selbstbezogenes, abstraktes Gedankenkreisen? Gedanken, die immer wieder um ein Thema kreisen und nicht weiterbringen sogenannte Grübelschleifen oder Spiralen. Diese Grübelspiralen können den Einstieg in eine Depression bedeuten oder eine Depression verstärken. Es löst nämlich keine Probleme, hält sie vielmehr auf lange Zeit präsent. Vergleichbar mit einem Hamster in seinem Laufrad. Durch das Laufen im Laufrad kommt er auch nicht weiter.

Unterschieden wird dabei zwischen auf zukünftige Ereignisse gerichtetes ‘Sich-Sorgen’ und dem vergangenheitsorientierten ‘Grübeln’. Dieses vergangenheitsorientierte Grübeln verändert nichts. Was können Sie nachträglich ändern, wenn Sie zum Beispiel für die Prüfung vor 3 Jahren zu wenig gelernt haben ? Diese Grübeleien tragen nicht zur eigenen Zufriedenheit bei, da sie nichts Sinnvolles beinhalten.

Ein erster Schritt, aus dem Gedankenkreisen auszubrechen, ist es, den Beginn des ‘Grübelns’ zu erkennen, damit ein Ausstieg aus dem Grübelhamsterrad möglich wird. Der Ausstieg lohnt sich, denn sie erhöhen die eigene Zufriedenheit und damit ihre Lebensqualität.

Ihre

Christine Althen

Glück – ein Weg aus dem Stress

Sonntag, Februar 8th, 2009

Glücksgefühle helfen in Stressmomenten und die gute Nachricht ist, Glück ist erlernbar. Daniel Tammet, ein Mann mit einer “Inselbegabung”, der zum Beispiel eine Fremdsprache in einer Woche lernt und der auch eine besondere Begabung für Zahlen hat, gibt in einem Interview in der FAZ Einblicke in seine Art zu lernen und vermittelt damit intuitive neue Wege.

Inselbegabung. Wie sieht Ihr Kopf von innen aus?

“Sagen Sie uns doch bitte, ob wir tatsächlich lernen können, glücklicher zu sein?

Selbstverständlich. Glücklichsein ist eine Fähigkeit, die Sie trainieren können wie einen Muskel. Mich erfüllt es, schöner Musik zu lauschen, ein Buch zu lesen oder an meine Zahlen zu denken. Das ist für mich wie Meditation. Wenn Sie jeden Tag etwas tun, dass Sie entspannt und Ihnen ein Gefühl von Glück beschert, dann speichert Ihr Gehirn das ab. Sind Sie gestresst, ist es sehr nützlich, diese Fähingkeit zu besitzen, Sie können sich nämlich daran erinnern, das macht Sie ruhiger. Probieren Sie es aus!”

Ja, probieren Sie es aus! Gönnen Sie sich jeden Tag einen besonderen Moment der Entspannung verbunden mit einem Glücksgefühl, Sie werden davon in Stresssituationen profitieren und ruhiger werden. Denken Sie nach, was Sie mögen und was Sie entspannen kann, ein Spaziergang im Park oder im Wald oder am Fluß, das Betrachten eines Bildes oder von Kieselsteinen oder …

Die Teilnahme an der Krise verweigern

Dienstag, Dezember 16th, 2008

Wenn wir zur Zeit die Zeitungen lesen, Nachrichten hören oder im Internet recherchieren, ist “die Krise” das Hauptthema. Eine schlechte Nachricht folgt auf die andere. Es entsteht ein Klima der Angst. Auch Unternehmen beginnen vorsichtiger zu planen beziehungsweise sich auf schlechtere wirtschaftliche Zeiten einzustellen. “Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Vorstellungen von den Dingen.” Epiktet

Und so ist es auch jetzt. Die Vorstellung von der Krise beunruhigt, macht Angst und führt zu den unterschiedlichsten Handlungen. Jeder will vorbereitet sein. Warum ist das so? Die Angst führt zu diesen Mechanismen, die ich mit einer kleiner Geschichte aufzeigen möchte.

Es war einmal ein kleines Mädchen, welches sich mit einer Maus anfreundete. Es spielte jeden Tag mit der kleinen Maus. Eines Tages war das Wetter draußen so schön, dass es mit der Maus nach draußen ging. Die Maus saß eingekuschelt in ihrer Hosentasche. Plötzlich entdeckte das Mädchen eine Katze. Erschrocken hielt es inne und die Katze bewegte sich auf das Mädchen zu, woraufhin das Mädchen fürchterliche Angst um die Maus bekam und vor der Katze weglief. Das Mädchen drehte sich beim Weglaufen immer wieder um und sah  wie die Katze hinterherlief und immer größer wurde. Immer größer. Auch die Angst des Mädchens wurde immer größer. Es versuchte immer schneller zu laufen. Da fiepste die Maus aus der Hosentasche: “Halt! Bleib stehen und schau die Katze an!” Das Mädchen blieb daraufhin stehen und schaute die Katze an. Je näher die Katze kam, desto kleiner wurde sie.  (Richard Bandler)

Verweigern Sie die Teilnahme an der Krise! Schauen Sie sich Ihre Vorstellungen und Erwartungen an und bewerten Sie sie gegebenenfalls neu. Unsere Erwartungen können Angst machen oder neugierig. Entscheiden Sie!

Falls Sie diesbezüglich eine Beratung wünschen, erreichen Sie mich auch telefonisch in Berlin in meiner Praxis unter 916 38 59 .

Angst und Rezession

Samstag, November 22nd, 2008

Warum haben es positive Nachrichten zur Zeit so schwer?

Die Angst vor …. verhindert postive Entwicklungen, blockiert.
In Amerika lebte ein Mann, der wohnte an einer stark befahrenen Straße und verkaufte Hot-Dogs am Straßenrand. Er hörte weder Radio noch las er Zeitungen, denn er hörte und sah schlecht. Seine Hot-Dogs waren aber gut. Er stellte Schilder an die Straße, damit es jeder lesen konnte. Auch stand er selbst an der Straße und rief immer wieder: “Ein Hot-Dog gewünscht?” Immer mehr Menschen kauften seine guten Hot- Dogs.
Er bestellte mehr Würstchen und Brötchen und kaufte sich einen größeren Ofen. Der Verkauf lief immer besser, so dass er Unterstützung brauchte. Deshalb holte er seinen Sohn vom College zurück. Und dann geschah Folgendes:
Der Sohn sagte: “Vater, wir haben eine große Rezession, hörst du denn kein Radio oder liest Zeitung? Die Lage in Europa ist schlimm, jedoch bei uns in Amerika ist sie noch schlimmer. Alles geht bergab.” Woraufhin sich der Vater verängstigt sagte: “Mein Sohn war auf dem College. Er informiert sich aus der Zeitung und dem Radio. Er wird es wissen. Ich muss vorsichtig sein und auf mein Geld aufpassen.”
Daraufhin traf er Einsparungen, er reduzierte die Bestellungen für Würstchen und Brötchen, nahm seine Reklameschilder herein und stellte sich auch nicht mehr selbst an die Straße, um seine Hot-Dogs anzupreisen. Und praktisch über Nacht brach sein Geschäft zusammen.
“Du hast recht mein Junge”, sagte der Vater zum Sohn, “wir befinden uns wirklich in einer allumfassenden Rezession.”
(Aus einem Artikel der New York Times aus dem Jahre 1992)

Angst ist meist ein schlechter Ratgeber. Viele angstauslösende Nachrichten können in eine Problemtrance versetzen und durch eigenes Verhalten die Angst bestätigen.

Gut zu wissen, Sie können die Problemtrance auch selbst wieder auflösen oder sogar verhindern überhaupt in eine hinein zu geraten. Wenn Sie bei sich selbst beobachten, dass die Aufnahme von schlechten Nachrichten ihre Stimmung negativ beeinflusst, dann suchen Sie bewusst zum Ausgleich nach positiven Dingen, die ihre Stimmung heben. Bleiben Sie dran! Sie können etwas für sich tun.